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Nervenstimulation zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen

nervenstimulationTherapiemethode bei chronischen Rückenschmerzen:

Rückenschmerzen sind in Deutschland und Europa einer der häufigsten Gründe für Krankschreibungen und die Beanspruchung von Gesundheitsleistungen. Die direkten und indirekten Kosten gehen in die Milliarden. Vielfältige Behandlungskonzepte werden bereits zur Therapie eingesetzt, um akute und chronische Rückenschmerzen zu behandeln.

Diese Therapie ist ein seit 2011 zugelassenes, neuromodulatives Verfahren, das bei chronischen umschriebenen Rückenschmerzen eingesetzt werden kann. Dabei werden Elektroden in den schmerzhaften Bereich subkutan implantiert und geben dauerhaft elektrische Signale ab. Die Stimulation der peripheren Nerven führt dann zu einer deutlichen Schmerzlinderung.

Die Operation wird in zwei Phasen durchgeführt. Zuerst die Testphase, hier werden die Elektroden unter Lokalanästhesie im Bereich des Schmerzareales unter die Haut (subcutan) implantiert. In der Regel dauert diese Testphase 3 bis 10 Tage. Nach positiver Testphase ist der Patient für die Implantation des Neurostimulators geeignet. Die Therapie kann durchgeführt werden, wenn umschriebene Rückenschmerzen seit mindestens sechs Monaten vorhanden sind, der Patient nicht auf eine konservative leitlinienbasierte Schmerztherapie anspricht und die Wirbelsäulendiagnostik keine anderweitige Operationsindikation anzeigt

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